BJV-Marktheidenfeld
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Aktuelles

 

Wie gefährlich ist die Hasenpest?

 

  • Jäger aus der Oberpfalz sind offensichtlich an der Hasenpest erkrankt
  • Hasenpest oder Tularämie kann auch auf den Menschen übertragen werden
  • So können Sie sich schützen
  • Ist auch das Wildbret vom Hasen gefährlich
  • Was tun, wenn der Verdacht der Infektion besteht

 

Marktheidenfeld, 14.11.2018: Neun Jäger aus der Oberpfalz haben sich  vermutlich auf einer  Treibjagd mit dem Erreger der Hasenpest angesteckt, erklärt Günter Riedel, Vorsitzender der BJV-Kreisgruppe Marktheidenfeld „Die Tularämie, umgangssprachlich Hasen- oder. Nagerpest genannt, ist eine bakterielle Infektionskrankheit bei Säugetieren, die vor allem bei frei lebenden Nagetieren und Hasen und Kaninchen fast immer tödlich verläuft. Verursacht wird die Tularämie von Bakterien der Art Francisella tularensis. Das Besondere daran: Die Tularämie zählt zu den so genannten Zoonosen. Das heißt, der Erreger kann vom Tier auf den Menschen übertragen werden.“

 

Übertragung auf den Menschen

Der Ausbruch der Krankheit ist beim Menschen jedoch ein eher seltenes Ereignis, aber auch Katzen, Hunde, Schafe, Rinder, Pferde oder Vögel erkranken eher selten an der Tularämie. Beim Robert-Koch-Institut werden deutschlandweit pro Jahr etwa 20 bis 30 Tularämie-Fälle bei Menschen gemeldet. Allerdings gehen die Wissenschaftler von einer höheren Dunkelziffer aus.  

Ein Kontakt mit kranken Tieren kann – wie offenbar in der Oberpfalz geschehen – zu einer Infektion führen. Sehr wahrscheinlich ist dies Ende Oktober im Landkreis Nabburg beim Versorgen der erlegten Hasen, als sie die Hasen ausgeweidet haben,  nach einer gemeinsamen Treibjagd den Jägern passiert,.  

Wie kann ich mich schützen?

Der beste Schutz sind Hygienemaßnahmen, sagt Vorsitzender Riedel „Beim Aufbrechen deshalb bitte unbedingt Handschuhe tragen und nicht zu nah mit dem Gesicht an den Wildkörper kommen.“ Ein geeigneter Mundschutz, auch für das spätere Abbalgen, ist sehr empfehlenswert. Verhaltensauffällige oder tote Tiere sollten grundsätzlich nur mit Handschuhen angefasst werden.

Wie gefährlich ist es Wildbret vom Hasen zu verzehren?

Das Fleisch von Hasen und Kaninchen kann ohne Probleme verzehrt werden, wenn es gut durchgegart wird. Selbstverständlich sollte man wie bei allen Fleischprodukten die Küchenhygiene „hochhalten“ und sich nach dem Zubereiten des rohen Fleisches immer gründlich die Hände waschen. 

Was tun, wenn Verdacht auf eine Infektion besteht?

Die Hasenpest äußert sich in der Regel zu Beginn der Krankheit mit grippeähnlichen Symptomen, wie Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen. Die Jäger aus der Oberpfalz haben alles richtig gemacht, sie sind bei den ersten Krankheitsanzeichen sofort zum Arzt gegangen. Wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird, lässt sie sich gut mit Antibiotika behandeln.

„Anlass zur Hysterie“ so Riedel, „ besteht auf keinen Fall, aber  ich rate allen zu  vernünftiger Vorsicht.“

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.jagd-bayern.de

Unser Jagdhornbläsercorps bei der Nacht der offenen Kirchen, am 12.10.2018 in Marktheidenfeld

Das Jagdhornbläsercorps der Kreisgruppe eröffnet am Freitag, dem 12. Oktober um 16 Uhr, die »Nacht der offenen Kirchen« in Marktheidenfeld an der Kreuzbergkapelle mit Beiträgen aus der Hubertusmesse.

Die SVLFG verschickt wieder Beitragsbescheide – legen Sie rechtzeitig Widerspruch ein!

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Sie waren noch nie auf der Jagd? Dann kommen sie doch einfach mit!

Die Kreisgruppe bietet Interessierten die Möglichkeit einen Jäger in sein Revier zu begleiten. Dabei werden sie feststellen, wie vielfältig Jagd ist. Jagd ist viel mehr als Beute zu machen. Jägerin oder Jäger zu sein heißt auch, während der Wiesenmahd Kitze zu retten, Streuobstwiesen und Hecken anzulegen und zu pflegen sowie seltene Arten zu schützen. Setzen sie sich mit uns in Verbindung. Per mail an die info@bjv-marktheidenfeld.de oder 0176-63365680.

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12.10.2018

Das Jagdhornbläsercorps der Kreisgruppe eröffnet am Freitag, dem 12. Oktober um 16 Uhr, die »Nacht der offenen Kirchen« in Marktheidenfeld an der Kreuzbergkapelle mit Beiträgen aus der Hubertusmesse.

 

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