21.05.2016

Jagdvorstand Richard Dinkel gibt sein Amt zurück

Zum 31.3.2016 trat Richard Dinkel nach 32 Jahren von seinem Amt als Jagdvorstand von Kreuzwertheim zurück. Zu Ehren seiner langjährigen Unterstützung in diesem Ehrenamt überraschten die Pächter des Eigen- und Gemeinschaftsjagdrevieres Kreuzwertheim, die Mitjäger sowie sein Nachfolger Frank Theobald ihn und seine Frau am Samstag, den 21. Mai in Kreuzwertheim und überreichten ihm zwei Bocksbeutel aus der Region und einen Essensgutschein des Landgasthofes Franz. Die Jagdhornbläsergruppe »Siebenschläfer vom Hasselberg« bliesen einige Jagdsignale zu seinen Ehren. Jagdpächter Hermann Förstel lobte Richard Dinkel für seine ruhige, besonnene Art und sein langjähriges Engagement als Bindeglied zwischen Jagdgenossen und Jägern. 
Wir danken Richard Dinkel herzlich und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft! 

15.12.2015

Geburtstag Richard Schreck

Am 26. November feierte das langjährige und verdiente Mitglied Richard Schreck aus Erlenbach seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde ihm im Namen der Vorstandschaft der Kreisgruppe, durch Marc-André Deivel die Ehrenurkunde des Bayrischen Jagdverbandes überreicht. Richard Schreck ist seit 48 Jahren Pächter eines Revieres in seinem Heimatort Erlenbach. Seinem Motto »Jagd ohne Hund ist Schund« macht er als Hundeführer und ehemaliger Obmann für das Hundewesen der Kreisgruppe Ehre. 

In einer späteren Feier wurde ihm durch die Bläsergruppe der Kreisgruppe, der auch seine Frau Ursula angehört, das ein und andere Ständchen gebracht. Für Dein nächstes Lebensjahrzehnt wünschen wir Dir, lieber Richard, noch viel Anblick und noch mehr Waidmannsheil.  

11.11.2015

Martinszug in Kreuzwertheim

Am 11. November fanden auch in Kreuzwertheim die traditionellen St. Martins-Umzüge der beiden Kindergärten statt. Die Jagdpächter der Eigen- und Gemeinschaftsjagd Kreuzwertheim sponserten hierfür die Wildbratwürste und stellten einen Grill zur Verfügung. Die aus 100% Kreuzwertheimer Wildfleisch eigens produzierten Bratwürste fanden viele kleine und große Abnehmer. Der Erlös kommt den beiden evangelischen Kindergärten zu Gute. 

Die Kinder, Eltern und Großeltern wurden mit der Begrüßung der Bläser – der »Siebenschläfertruppe vom Hasselberg« nach Ihrem Umzug empfangen und es wurde unter anderem »Zum Essen« geblasen.

Die Kinder freuten sich außerdem sehr die Heideterrierhündin Lady und Deutsch Drahthaarhündin Erna ausgiebig streicheln zu dürfen. Im Nachhinein gab es noch einige Anfragen für das heimische Wildfleisch sowie viele Kinderfragen zu den Hunden und dem Jagdhornblasen zu beantworten. Es war ein sehr gelungener Abend. 


12.08.2015

BJV-Infobrief_2015_August_1: Themen 1-2

Thema 1: Pressemitteilung
BJV: Schallreduzierung aus medizinischen Gründen in Bayern ab sofort genehmigungsfähig

 Feldkirchen – Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Bayerische Jagdverband e.V. (BJV) in seinen Gremien und auf Landesjägertagen mit dem Thema der Schallreduzierung auf der Jagd aus medizinischen Gründen. Schon auf dem Landesjägertag 2013 in Memmingen war dies ein zentrales Thema des BJV-Schießausschusses. Das Bayerische Staatsministerium des Inneren und das Bayerische Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten haben nun die behördlichen Hindernisse ausgeräumt und so den Weg für Genehmigungen frei gemacht. BJV Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke: „Hiervon profitiert vor allem die Gesundheit unserer Jägerinnen und Jäger, aber auch die unserer Jagdhunde.“ 
Ab sofort sind in Bayern Schalldämpfer für die Jagdausübung bei Langwaffen aus Gründen des Gesundheitsschutzes genehmigungsfähig. Unabhängig davon, ob eine Vorschädigung des Gehörs des Antragsstellers vorliegt, oder nicht.
In einem Schreiben an die Kreisverwaltungen macht das Bayerische Innenministerium deutlich, dass aus kriminaltechnischer Sicht keine Gründe vorliegen, die gegen eine Verwendung sprechen würden. Das ergab eine Bewertung des Bundeskriminalamtes (BKA). Es sei davon auszugehen, „dass auch mit einer stärkeren Verfügbarkeit keine negativen Begleiterscheinungen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung einhergehen“.
Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten schreibt hierzu weiter: „Durch den Schussknall bei der Jagdausübung können gesundheitliche Beeinträchtigungen beim Hörvermögen ausgelöst werden. Gehörschutz am Ohr ist nicht für alle Jäger und Jagdarten geeignet. Außerdem wird dadurch das Problem der Umweltbelastungen (Treiber, Hundeführer, Hunde, Anwohner, Erholungsverkehr etc.) nicht reduziert. Mit der Verwendung von Schalldämpfern wird die gesundheitliche Gefährdung, die bei der Abgabe eines Schusses entsteht, verringert. Der Schussknall wird hierbei nicht völlig, aber um 20 bis 30 Dezibel verringert. Durch diese Reduzierung wird eine für den Gesundheitsschutz entscheidende Lärmschwelle unterschritten. Im Rahmen einer verfassungskonformen Auslegung der jagd- und waffenrechtlichen Bestimmungen werden ab sofort Anträge von Jägern aus Gründen des Gesundheitsschutzes genehmigt.“
Der Weg der Genehmigung läuft über die zuständigen Waffenbehörden in Kreisverwaltungen und Landratsämtern.

Thema 2: Journalistenpreis

Sehr geehrte Damen und Herren, 
seit 2013 vergibt der Bayerische Jagdverband einen Journalistenpreis. Der Preis soll Journalistinnen und Journalisten motivieren, sich mit dem Thema Jagd in Zeitung und Rundfunk auseinander zu setzen. Die Berichterstattung über die Jägerinnen und Jäger, ihre Motivation zur Jagd und ihr Engagement für das Wild und die Umwelt ist wichtig, um aufzuklären und in der Gesellschaft für Verständnis zu werben. 
Auch im kommenden Jahr soll wieder ein Journalistenpreis vergeben werden. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie die Journalisten in Ihrem Umfeld auf den Preis aufmerksam machen könnten. Jeder Verfasser kann sich mit seinem Text persönlich bewerben, aber selbstverständlich steht es auch Ihnen offen, Beiträge, die Ihnen besonders gut gefallen, für den Wettbewerb einzureichen.
Die beiliegende Pressemitteilung informiert  über die Grundvoraussetzungen für eine Teilnahme. Weitere Informationen sowie die Gewinner der Preise 2013 und 2014 und ihre Beiträge finden Sie auf unserer Homepage www.jagd-bayern.de.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen, 
Barbara Ettl 

 

Gesundheitsschutz: Jagd mit Schalldämpfern möglich 

(11. August 2015) München – Bayerns Jäger können künftig bei der Jagd mit Langwaffen einen Schalldämpfer verwenden. Wie das Forstministerium in München mitteilte, können ab sofort die Anträge dazu gestellt werden. Forstminister Helmut Brunner hatte die Initiative dazu gestartet, um damit den Gesundheitsschutz zu verbessern. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, unsere Jägerinnen und Jäger vor dauerhaften Gehörschäden zu bewahren“, sagte Brunner. Der wiederholte Schussknall könne unter Umständen zu Tinnitus oder Schwerhörigkeit führen, ein Gehörschutz am Ohr sei hingegen nicht für alle Jäger und Jagdarten geeignet. Zudem biete ein Schalldämpfer den Vorteil, dass er nicht nur das Gehör des Jägers, sondern auch das der Jagdhunde, Anwohner, Spaziergänger und Erholungssuchenden schone. Schalldämpfer für Langwaffen reduzieren den Schussknall nicht völlig, sondern um lediglich 20 bis 30 Dezibel und damit auf ein gesundheitsverträglicheres Maß. 

Anträge zur Verwendung der Schalldämpfer bei Langwaffen können von interessierten Jägern bei den zuständigen Unteren Jagd- und Waffenbehörden, in der Regel sind das die Landratsämter, gestellt werden. Für Kurzwaffen werden keine Schalldämpfer genehmigt. Detaillierte Informationen dazu sind im Internet auf dem bayerischen Wildtierportal unter www.wildtierportal.bayern.de zu finden. 


20.04.2015

Rechtsschutzversicherung über den Landesjagdverband

Rechtsschutzfragen unter folgender Telefonnummer:

0800/3273271

Vertragsnummer: RA – 073951241.7

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