BJV-Marktheidenfeld
BJV-Marktheidenfeld

Aktuelles

Rehkitzrettung 2020

Auch in diesem Jahr findet natürlich unsere Rehkitzrettung statt. Wir bitten aber, sollten die Ausgangsbeschränkungen bis über den 19.04.2020 bestehen, den Einsatz der Helfer so gering wie möglich zu halten. Das heißt, das Landwirte und Jäger mehr mithelfen müssen. Das hat aber das letzte Jahr ja auch schon gut funktioniert.

 

Weiter werden wir die Vereinsdrohnen nur noch für Vereinsmitglieder einsetzen. Landwirte und Jäger, die nicht Mitglied in der Kreisgruppe Marktheidenfeld sind können wir aber Drohnenpiloten mit eigenen Drohnen vermitteln. Die genauen Konditionen können dann mit diesen Piloten abgestimmt werden.

 

Wie die Vorjahre auch gilt, wer zuerst kommt malt zuerst. Da mich das letzte Jahr sehr fordernde und teilweise auch beleidigende Anrufe erreichten wenn wir mal ausgebucht waren:

 

Wir haben mehr Piloten als Drohnen. Gerne würden wir mehr und besseres Equipment einsetzen. Wir machen das immer noch ehrenamtlich und kostenlos. Vielleicht könnten sich Verantwortliche auf Seiten der Landwirtschaft mal zusammensetzen und überlegen wie die Ausrüstungsproblematik gelöst werden könnte.

 

Wir Jäger tun zusammen mit den freiwilligen Helfern unser möglichest. Die eigentlich Verwantwortlichen zur Absuche der Flächen sind herzlich dazu eingeladen, wenn sie ihren Part nicht durch Mithilfe erfüllen können, die Rehkitzrettung wenigstens monitär zu unterstützen.

 

Sie erreichen die Rehkitzrettung des BJV-Marktheidenfeld ab dem 20.04.2020 -rund um die Uhr- unter der Telefonnummer:

 

0151-75086583

 

Spendenkonto:

BJV-Marktheidenfeld

Stichwort: Rehkitzrettung

Sparkasse Mainfranken Würzburg

IBAN: DE69 7905 0000 0240 4033 11

BIC: BYLADEM1SWU

 

 

CORONA!

Alle Aktivitäten wie Hegeschau und Hauptversammlung sind bis auf weiteres abgesagt. Bleiben Sie bitte gesund

ASP- Monitorung Wildschwein

Totfund- oder ASP-Monitoring Wildschwein ASP –
Maßnahmen zur Früherkennung

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Seuchensituation  bei unseren Nachbarn ist es entscheidend, dass so viele tot aufgefundene Wildschweine bzw. krank erlegte Tiere wie möglich beprobt werden. Selbst verwesende oder bereits verweste Tiere sind für das Monitoring nützlich.

Bei einer „bayerischen“ Fallwildstrecke beim Schwarzwild von rund 800 Stück wurden bisher aber im Rahmen des Monitorings nur rund 200 eingesandte Proben untersucht. Das ist eindeutig zu wenig.

„Wegschauen“ macht alles nur noch schlimmer

Gründe für die niedrige Einsendequote, die „Zurückhaltung“ der Jäger gibt es viele:

  • Fehlende Informationspolitik, die Jäger wissen gar nichts von dem staatlichen Monitoring und der Notwendigkeit der Beprobung von gefallenem Schwarzwild.
  • Viele meinen, eine bloße Meldung der Fallwildstrecke an die Jagdbehörden ist ausreichend.
  • Manche Jäger „trauen“ sich nicht an tote Wildschweine heran, weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen oder sich fürchten, die Ersten zu sein, über die ein Ausbruch identifiziert wird.

Diese Sorgen können ihnen genommen werden. Nur wer „wegschaut“, so dass sich die Seuche unter Umständen ausbreiten oder der Erreger verschleppt werden kann und Bekämpfungsmaßnahmen (zu) spät eingeleitet werden, muss mit negativen Konsequenzen rechnen. Wer dazu beiträgt, mögliche Seuchenausbrüche so früh wie möglich aufzudecken, handelt verantwortungsvoll und ehrenwert.

Die Behörde kann Beprobung auch anordnen

Die Behörde  kann vor dem Hintergrund der drohenden Gefahr eines ASP-Ausbruchs wegen der Nähe zu den Seuchenherden in den Nachbarländern übrigens jeder Zeit auch Maßnahmen zur Probenbereitstellung anordnen.

Um das zu verhindern, sollten wir Jäger freiwillig mitmachen. Zur Unterstützung erhalten Jäger für die Probennahme bei verendet aufgefundenen Wildschweinen  eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro pro Tier. Die Auszahlung erfolgt über den Bayerischen Jagdverband. Den Untersuchungsantrag, Hinweise zur Probennahme sowie den Antrag zum Erhalt der Aufwandsentschädigung finden sie auf der BJV-Homepage unter https://www.jagd-bayern.de/jagd-wild-wald/wildtierkrankheiten-seuchen/sondermonitorings/schwarzwild/

So funktionierts

Jäger kennen sich in ihren Revieren am besten aus. Deshalb sollten Sie auf auftretendes Fallwild achten. Wenn Sie Fallwild finden,  dann nehmen Sie unmittelbar Kontakt zum zuständigen Veterinäramt auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Sie müssen die Beprobung übrigens nicht selbst durchführen, wenn Sie nicht wollten. Die Behörde unterstützt Sie dabei. 

Die Beprobung der Wildschweine erfolgt direkt am Fundort. Der Finder soll eine möglichst präzise Angabe über den Fundort durchgeben, damit der Kadaver wiedergefunden werden kann. Am besten stimmen Sie sich mit Ihrem Veterinäramt ab. Sogar in Verwesung befindliche Stücke können noch untersucht werden.

Wenn Sie selbst die Proben ziehen, dann können Sie das Probenbesteck über die Veterinärämter, das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit oder – in geringen Mengen – auch über den BJV beziehen. In die  Proberöhrchen oder Probengefäße kommen Blut bzw. bluthaltige Körperflüssigkeiten oder Organe wie Milz, Mandeln oder Lunge. In die Kadaversäcke ganze Tierkörper oder Knochen mit Knochenmark bei stark verwesten Kadavern. Beim zuständigen Veterinäramt können Sie dann die Ihre Proben abgeben. Von dort werden Sie dann in die Untersuchungseinrichtungen versandt. Mit dem Veterinäramt wird auch besprochen, was mit dem Kadaver nach der Probenentnahme passiert.  

Wildwarntafeln

Wann und wo gibt es die neuen Wildwarntafeln?

In der aktuellen Ausgabe der „Jagd in Bayern“ wurden die neuen BJV-Wildwarntafeln vorgestellt. Der BJV hat 1.500 Warntafeln anfertigen lassen, die Autofahrer auf besonders Wildunfall gefährdete Straßen aufmerksam machen sollen.

Dazu wurden sechs Tiermotive ausgewählt, die den Betrachter emotional berühren, wie etwa ein hilfloser Jungfuchs oder eine Rehgeiß mit ihrem Kitz. Die Motive und der plakative kurze Text – Schütze Leben, unseres und deins! – sind auch beim Vorbeifahren schnell zu erfassen und gut zu erkennen. Die Motive können leicht ausgetauscht werden, um einem Gewöhnungseffekt bei den Autofahrern vorzubeugen.

 

Warum sind die Warntafeln nicht größer?

Der BJV hat sich für eine Größe entschieden, die für viele Hinweisschilder an den Straßen üblich ist und keine großen Sicherheitsauflagen notwendig macht. Denn die Schilder dürfen auf keinen Fall zu groß sein, weil sonst ein richtiges Betonfundament notwendig wäre. Außerdem ist so sicher  gestellt, dass die Schilder Wind und Sturmböen schadlos überstehen. Sie dürfen nicht umfallen und auch nicht weggeweht werden. Deshalb hat sich der BJV für einen Stahlrahmen entschieden, der stabilen Halt bietet, kein Fundament braucht, leicht mit einem Vorschlaghammer zu montieren ist und jederzeit auch wieder versetzt werden kann. Die Warntafeln sind aus einer reflektierenden Folie, die nachts, wenn sie vom Scheinwerferlicht angestrahlt wird, hell leuchtet.
 

Jede Kreisgruppe erhält aus dieser ersten Auflage 8 Schilder mit Stahlrahmen und verschiedenen Motiven. Sie sollen dann an den besonders unfallträchtigen Straßen aufgestellt werden.

Bitte fragen Sie Ihre Revierinhaber, wo solche Schilder besonders notwendig sind.

Wenn in Ihrem Landkreis mehr Straßen besonders stark gefährdet sind, als Sie Schilder haben, dann können Sie gerne die Schilder alle drei /vier Monate versetzen und so alle Gefahrenpunkte nach einander ausschildern. So vermeiden Sie auch Gewöhnungseffekte bei den Autofahrern.

Wie kommen Sie an die Warntafeln?

Die Warntafeln werden bis spätestens Ende Januar an zentrale Auslieferungsstellen in jedem Regierungsbezirk ausgeliefert. Dort können die Kreisgruppen dann ihre 8 Schilder abholen. Die genauen Standorte geben wir noch bekannt.

Die Herstellung der Warntafeln wurde zu fasst 50 Prozent über die Jagdabgabe gefördert. Deshalb können wir die Warntafeln zu einem günstigen Preis von
35 Euro pro Stück anbieten.

Ergebnisse bitte mitteilen

Natürlich wollen wir wissen, ob die Warntafeln auch funktionieren und die Wildunfälle tatsächlich einschränken können. Deshalb bitten wir alle Revierinhaber, die eine solche Tafel aufstellen, die Zahl der Wildunfälle zu dokumentieren und uns dann von Ihren Erfahrungen berichten. Dazu verschicken wir dann rechtzeitig einen Fragebogen.

 

Ist das Aufstellen überhaupt erlaubt?

Generell wurde im Vorfeld mit dem Bayerischen Staatsministerium des Inneren und Staatsminister Eck die Aktion der BJV-Warntafeln abgesprochen. In den nächsten Tagen erhalten wir vom Bayerischen Innenministerium sozusagen grünes Licht und Informationen, wen Sie informieren sollten, wenn Sie die Warntafeln aufstellen. Wir informieren Sie dann sofort.  


 

 

 

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