BJV-Marktheidenfeld
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Aktuelles

Infobrief 10.01.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vorsitzende,

 

noch 79 Tage bis Lindau

 

Auch diesmal haben wir wieder wichtige Neuigkeiten für Sie und viele spannende Termine. Wie immer bitten wir Sie, die Informationen auch an Ihre Mitglieder weiter zu geben.


Vielleicht treffen Sie uns ja,  etwa auf der Jagen und Fischen in Augsburg, beim Landestreffen der Jungen Jäger oder bei der Feldkirchner Jagdrunde. Gute Gelegenheiten, mit uns ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Um viele Ihrer Fragen schon im Vorfeld zu beantworten, gibt es jetzt jede Woche den so genannten Faktencheck. Außerdem wollen wir auch Ihre Meinung wissen in unserer Freitagsfrage. Lassen Sie sich überraschen!

 

Das erwartet Sie heute:

 

  • Fragen über Fragen – Jetzt bekommen Sie Antworten
  • ASP-Monitoring Wildschwein – Maßnahmen zur Früherkennung von ASP
  • Wo und wann gibt es die BJV-Wildwarntafeln?
  • Urteil zur Aufbewahrung von Waffentressorschlüsseln
  • Termine, Termine, Termine
  • Die Freitagsfrage

 

 

Fragen über Fragen? Jetzt bekommen Sie Antworten

FAQ – frequently asked questions

 

FAQs sind häufig gestellte Fragen zu noch offenen und ungelösten Problemen.

Wir wollen Ihren Auftrag von Schrobenhausen erfüllen und werden an dieser Stelle soweit jetzt schon möglich, Ihre offenen Fragen beantworten.

Die Fragen und Antworten finden Sie im Anhang unter FAQ-1

 

 

 

ASP-Monitoring Wildschwein

Um ein mögliches Auftreten der ASP in der Wildschweinpopulation rasch zu erkennen, sollen kranke Tiere, die erlegt wurden oder verendet aufgefundene Wildschweine bayernweit im so genannten ASP-Monitoring Wildschwein untersucht werden. Bisher aber werden viel zu wenig Proben eingesandt.  Informationen dazu finden Sie im Anhang unter „ASP-Monitoring Wildschwein“

Wo und wann gibt es die BJV-Wildwarntafeln?

In der aktuellen Ausgabe der „Jagd in Bayern“ wurden die neuen BJV-Wildwarntafeln vorgestellt. Im Anhang finden Sie unter „Wildwarntafeln“ Informationen zu den Warntafeln.

 

Urteil zur Aufbewahrung von Waffentressorschlüsseln


Das Verwaltungsgericht Köln hat eine Entscheidung zur Aufbewahrung von Waffentressorschlüsseln zu Gunsten eines Jägers getroffen.

Der Fall: Einem Jäger wurde die Zuverlässigkeit abgesprochen, weil er den Zweitschlüssel für seinen Waffenschrank in einer verschlossenen Geldkassette im Schlafzimmer aufbewahrt hatte, die nicht der Sicherheitsstufe A entsprach. Bei einem Einbruch in sein Haus, haben die Einbrecher die Geldkassette mit schwerem Werkzeug aufgebrochen, den Schlüssel gefunden, entnommen und damit den Waffenschrank geöffnet und zwei Langwaffen entwendet.

Das Urteil: Der Bescheid der Waffenbehörde musste zurückgenommen werden, weil das Gericht ihn für rechtswidrig erachtete und den Kläger (Jäger) in seinen Rechten verletzt sah. 

Den ganzen Fall finden Sie im Anhang unter „Aufbewahrung Waffentressorschlüssel“

 

Termine, Termine, Termine

 

  • Die Jagen und Fischen in Augsburg

 

Am Donnerstag, den 16. Januar geht’s los im Messerevier Augsburg. Um 10 Uhr öffnet die Jagen und Fischen 2020 ihre Tore.

 

Mehr Infos unter:   https://www.jagenundfischen.de/

 

Eintrittspreise: 11 Euro, BJV-Mitglieder zahlen weniger, nur 10 Euro (Mitgliedsausweis nicht vergessen!)

 

Donnnerstag 15. 01., 13:30 Uhr Podiumsdiskussion: „Die Jagd im Wandel – Herausforderungen für die Zukunft“ u.a. mit BJV-Vizepräsident Thomas Schreder

Sonntag, 19.01.: 11 Uhr: Jägerfrühschoppen mit den Jägern aus Baden Württemberg

 

  • Landestreffen der Jungen Jäger Bayern

 

Am 25. 01. laden die Jungen Jäger Bayern ein zum Landestreffen ins „Haus der Jäger“ in Neuburg an der Donau. Die Einladung dazu finden Sie im Anhang unter „Einladung Landestreffen Junge Jäger Bayern“. Bitte informieren Sie Ihren Jägernachwuchs. Es ist ein spannendes Programm geboten. 

 

  • Feldkirchner Jagdrunde – zum Thema ASP
     

05.02., 18 Uhr, „Haus der Jäger“ in Feldkirchen
 

 

  • Seminar für Öffentlichkeitsarbeit –
    Auf der Jagd nach Meinungsführerschaft

 

14. 02.: Landesjagdschule Lehrgang Nr. 20007 In Wunsiedel
17.02.: Landesjagdschule Lehrgang Nr. 20905 in Feldkirchen

 

 

Tierschutz, Waldumbau Wolfsmanagement – das sind Themen, die heute die Schlagzeilen bestimmen. Die besten Lösungen dafür kennen die Jäger praxisnah, effektiv und erfolgreich. Schließlich wurden sie dafür eigens ausgebildet. Kaum jemand kennt die Lebensräume und Lebensbedingungen so gut wie sie. Wir Jäger sind die staatlich geprüften experten für Wild und Natur.

 

Doch in der Öffentlichen Meinung spielt die Jagd bei solchen Themen eher selben eine Rolle. Das muss nicht sein. Die Jagd auf die Meinungsführerschaft hat begonnen. Mit welchen Themen wir wie die Medien und die Gesellschaft für uns gewinnen können, soll Schwerpunkt dieser Fortbildung sein. Anhand von Beispielen erarbeiten wir ein kleines Medienkonzept von der Pressemeldung bis zur Info-Veranstaltung , das auch draußen in den Kreisgruppen gut umsetzbar ist.
 

Anmeldung bei Maria Th. Lohmeier, Tel.: 089 / 99 02 34-33,
E-Mail: ljs-sekretariat@jagd-bayern.de

 

 

????    Die Freitagsfrage   ????

 

Jetzt sind Sie gefragt. Wir wollen Ihre Meinung wissen zu Themen, die uns Jäger und die Jagd in Bayern betreffen. Unsere Freitagsfrage heute lautet:

 

Soll der Wolf ins Jagdrecht?

 

Ihre Antwort bitte an

 

gertrud.helm@jagd-bayern.de – Stichwort Freitagsfrage

 

 

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende, spannende Jagderlebnisse im Sauenmond und ein kräftiges Waidmannsheil!

Fragen und Antworten zu Schrobenhausen

FAQ - Fragen und Antworten – 1

 

 

Frage:
 „Wurde dem Bayerischen Jagdverband die Gemeinnützigkeit entzogen?“

 

Antwort:

Nein, bisher nicht. Mit dem Bescheid für 2016 wurde dem Bayerischen Jagdverband e.V. die Gemeinnützigkeit bestätigt. Dieser Bescheid ist bis 2023 gültig.

Die Standardbescheide für 2017 wurden von der Finanzverwaltung wieder zurückgenommen, weil sie – nach Auskunft der Finanzbehörde – im automatischen Verfahren aus Versehen erlassen wurden. Damit hat der Bescheid für 2016 noch Rechtskraft. Das heißt, bis 2023 ist die Gemeinnützigkeit gesichert. Das Finanzamt hat sich auch bisher noch nicht für eine Betriebsprüfung angekündigt.

 

Frage:

„Wurde bei der Staatsanwaltschaft München ein Antrag auf Herausgabe der beim BJV beschlagnahmten Akten gestellt?“
Die Landesschatzmeisterin begründet immer wieder, dass sie den Jahresabschluss 2018 nicht vorlegen kann, weil die Akten nicht zugänglich sind.

 

Antwort:

Ja, an die Ermittlungsbehörden wurde schon mehrfach ein Antrag auf Herausgabe der Akten gestellt.
Die Unterlagen, die für die Abrechnung der Jagdabgabe erforderlich sind, wurden mittlerweile freigegeben, weil sie keine Relevanz für das Verfahren haben.

Alle anderen Unterlagen, vor allem die, die mit den Verwaltungskosten des BJV in Zusammenhang stehen, wurden bisher nicht freigegeben und bleiben weiter bei den Ermittlungsbehörden.

 

Die Jahresrechnung des BJV muss durch interne (gewählte Revisoren) oder externe Prüfer der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden. Die verbandsinternen Revisoren lehnen die Behandlung ab. Ein externer Prüfer, der – so der Auftrag der Mitglieder aus dem Befriedungsantrag von Schrobenhausen – ohne Einsicht in die Belege die offenen Fragen bewerten soll, konnte bisher nicht gefunden werden.

 

 

Frage:

„Stimmt es, dass nach der derzeit noch gültigen Satzung die Wahl des Präsidenten mit relativer Mehrheit erfolgt und damit der Kandidat mit den meisten Stimmen im ersten und einzigen Wahlgang das Mandat erzielt?“

 

Antwort:

Ja, dies ist der Fall. Je mehr Kandidaten sich einer Wahl stellen, desto mehr Entscheidungsmöglichkeiten verbleiben den Delegierten. Das ist ihr gutes und demokratisches Recht.

Die Schwachstelle ist unsere Satzung. Das Problem: Bei der Wahl mit relativer Mehrheit und mehreren Kandidaten kann ein Kandidat mit nur 20 bis 30 % der Stimmen ins Amt gewählt werden – das heißt, er hätte 70 bis 80 % der Stimmen nicht auf seiner Seite – ein riesiges Spaltungspotential.

 

Lässt eine künftige Satzung mehrere Wahlgänge zu, kann ein Kandidat Mehrheiten hinter sich bringen und ist so auch von einer Mehrheit gewollt.

 

 

Frage:

„Kann die Satzung vor dem Landesjägertag geändert werden?“

 

Antwort

Nein. Eine Satzung wird erst wirksam, wenn die Delegierten zugestimmt haben und wenn sie dann im Vereinsregister eingetragen ist.  

ASP- Monitorung Wildschwein

Totfund- oder ASP-Monitoring Wildschwein ASP –
Maßnahmen zur Früherkennung

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Seuchensituation  bei unseren Nachbarn ist es entscheidend, dass so viele tot aufgefundene Wildschweine bzw. krank erlegte Tiere wie möglich beprobt werden. Selbst verwesende oder bereits verweste Tiere sind für das Monitoring nützlich.

Bei einer „bayerischen“ Fallwildstrecke beim Schwarzwild von rund 800 Stück wurden bisher aber im Rahmen des Monitorings nur rund 200 eingesandte Proben untersucht. Das ist eindeutig zu wenig.

„Wegschauen“ macht alles nur noch schlimmer

Gründe für die niedrige Einsendequote, die „Zurückhaltung“ der Jäger gibt es viele:

  • Fehlende Informationspolitik, die Jäger wissen gar nichts von dem staatlichen Monitoring und der Notwendigkeit der Beprobung von gefallenem Schwarzwild.
  • Viele meinen, eine bloße Meldung der Fallwildstrecke an die Jagdbehörden ist ausreichend.
  • Manche Jäger „trauen“ sich nicht an tote Wildschweine heran, weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen oder sich fürchten, die Ersten zu sein, über die ein Ausbruch identifiziert wird.

Diese Sorgen können ihnen genommen werden. Nur wer „wegschaut“, so dass sich die Seuche unter Umständen ausbreiten oder der Erreger verschleppt werden kann und Bekämpfungsmaßnahmen (zu) spät eingeleitet werden, muss mit negativen Konsequenzen rechnen. Wer dazu beiträgt, mögliche Seuchenausbrüche so früh wie möglich aufzudecken, handelt verantwortungsvoll und ehrenwert.

Die Behörde kann Beprobung auch anordnen

Die Behörde  kann vor dem Hintergrund der drohenden Gefahr eines ASP-Ausbruchs wegen der Nähe zu den Seuchenherden in den Nachbarländern übrigens jeder Zeit auch Maßnahmen zur Probenbereitstellung anordnen.

Um das zu verhindern, sollten wir Jäger freiwillig mitmachen. Zur Unterstützung erhalten Jäger für die Probennahme bei verendet aufgefundenen Wildschweinen  eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro pro Tier. Die Auszahlung erfolgt über den Bayerischen Jagdverband. Den Untersuchungsantrag, Hinweise zur Probennahme sowie den Antrag zum Erhalt der Aufwandsentschädigung finden sie auf der BJV-Homepage unter https://www.jagd-bayern.de/jagd-wild-wald/wildtierkrankheiten-seuchen/sondermonitorings/schwarzwild/

So funktionierts

Jäger kennen sich in ihren Revieren am besten aus. Deshalb sollten Sie auf auftretendes Fallwild achten. Wenn Sie Fallwild finden,  dann nehmen Sie unmittelbar Kontakt zum zuständigen Veterinäramt auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Sie müssen die Beprobung übrigens nicht selbst durchführen, wenn Sie nicht wollten. Die Behörde unterstützt Sie dabei. 

Die Beprobung der Wildschweine erfolgt direkt am Fundort. Der Finder soll eine möglichst präzise Angabe über den Fundort durchgeben, damit der Kadaver wiedergefunden werden kann. Am besten stimmen Sie sich mit Ihrem Veterinäramt ab. Sogar in Verwesung befindliche Stücke können noch untersucht werden.

Wenn Sie selbst die Proben ziehen, dann können Sie das Probenbesteck über die Veterinärämter, das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit oder – in geringen Mengen – auch über den BJV beziehen. In die  Proberöhrchen oder Probengefäße kommen Blut bzw. bluthaltige Körperflüssigkeiten oder Organe wie Milz, Mandeln oder Lunge. In die Kadaversäcke ganze Tierkörper oder Knochen mit Knochenmark bei stark verwesten Kadavern. Beim zuständigen Veterinäramt können Sie dann die Ihre Proben abgeben. Von dort werden Sie dann in die Untersuchungseinrichtungen versandt. Mit dem Veterinäramt wird auch besprochen, was mit dem Kadaver nach der Probenentnahme passiert.  

Wildwarntafeln

Wann und wo gibt es die neuen Wildwarntafeln?

In der aktuellen Ausgabe der „Jagd in Bayern“ wurden die neuen BJV-Wildwarntafeln vorgestellt. Der BJV hat 1.500 Warntafeln anfertigen lassen, die Autofahrer auf besonders Wildunfall gefährdete Straßen aufmerksam machen sollen.

Dazu wurden sechs Tiermotive ausgewählt, die den Betrachter emotional berühren, wie etwa ein hilfloser Jungfuchs oder eine Rehgeiß mit ihrem Kitz. Die Motive und der plakative kurze Text – Schütze Leben, unseres und deins! – sind auch beim Vorbeifahren schnell zu erfassen und gut zu erkennen. Die Motive können leicht ausgetauscht werden, um einem Gewöhnungseffekt bei den Autofahrern vorzubeugen.

 

Warum sind die Warntafeln nicht größer?

Der BJV hat sich für eine Größe entschieden, die für viele Hinweisschilder an den Straßen üblich ist und keine großen Sicherheitsauflagen notwendig macht. Denn die Schilder dürfen auf keinen Fall zu groß sein, weil sonst ein richtiges Betonfundament notwendig wäre. Außerdem ist so sicher  gestellt, dass die Schilder Wind und Sturmböen schadlos überstehen. Sie dürfen nicht umfallen und auch nicht weggeweht werden. Deshalb hat sich der BJV für einen Stahlrahmen entschieden, der stabilen Halt bietet, kein Fundament braucht, leicht mit einem Vorschlaghammer zu montieren ist und jederzeit auch wieder versetzt werden kann. Die Warntafeln sind aus einer reflektierenden Folie, die nachts, wenn sie vom Scheinwerferlicht angestrahlt wird, hell leuchtet.
 

Jede Kreisgruppe erhält aus dieser ersten Auflage 8 Schilder mit Stahlrahmen und verschiedenen Motiven. Sie sollen dann an den besonders unfallträchtigen Straßen aufgestellt werden.

Bitte fragen Sie Ihre Revierinhaber, wo solche Schilder besonders notwendig sind.

Wenn in Ihrem Landkreis mehr Straßen besonders stark gefährdet sind, als Sie Schilder haben, dann können Sie gerne die Schilder alle drei /vier Monate versetzen und so alle Gefahrenpunkte nach einander ausschildern. So vermeiden Sie auch Gewöhnungseffekte bei den Autofahrern.

Wie kommen Sie an die Warntafeln?

Die Warntafeln werden bis spätestens Ende Januar an zentrale Auslieferungsstellen in jedem Regierungsbezirk ausgeliefert. Dort können die Kreisgruppen dann ihre 8 Schilder abholen. Die genauen Standorte geben wir noch bekannt.

Die Herstellung der Warntafeln wurde zu fasst 50 Prozent über die Jagdabgabe gefördert. Deshalb können wir die Warntafeln zu einem günstigen Preis von
35 Euro pro Stück anbieten.

Ergebnisse bitte mitteilen

Natürlich wollen wir wissen, ob die Warntafeln auch funktionieren und die Wildunfälle tatsächlich einschränken können. Deshalb bitten wir alle Revierinhaber, die eine solche Tafel aufstellen, die Zahl der Wildunfälle zu dokumentieren und uns dann von Ihren Erfahrungen berichten. Dazu verschicken wir dann rechtzeitig einen Fragebogen.

 

Ist das Aufstellen überhaupt erlaubt?

Generell wurde im Vorfeld mit dem Bayerischen Staatsministerium des Inneren und Staatsminister Eck die Aktion der BJV-Warntafeln abgesprochen. In den nächsten Tagen erhalten wir vom Bayerischen Innenministerium sozusagen grünes Licht und Informationen, wen Sie informieren sollten, wenn Sie die Warntafeln aufstellen. Wir informieren Sie dann sofort.  


 

 

 

Mitfahrgelegenheit zur Jagd und Hund

Unsere Freunde aus Wertheim organisieren dieses Jahr wieder eine Busreise zur Jagd und Hund am 30.01.2020. Es gibt verbilligte Eintrittskarten. Anmeldung beim Kreisjägermeister Hubertus Lotz unter Tel. 09342-5028 

Kandidaten für das Präsidentenamt des BJV

Viele Kandidaten können sich über die Medien des BJV vorstellen. Es gibt aber auch Kandidaten, die diese Medien nicht nutzen können. Diesen wollen wir hier die Möglichkeit geben sich vorzustellen.

Robert Pollner

 

Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,
Sie werden sicherlich etwas überrascht gewesen sein, als ein bis dato einfaches Mitglied  im BJV ohne Verbandsvorgeschichte und ohne politischen Hintergrund durch die Kreisverbände Weilheim, Schongau, Garmisch-Partenkirchen und Landsberg für die Wahl zum Präsidenten des Bayerischen Jagdverbandes nominiert, und von den Kreisverbänden Mühldorf und Altötting offen unterstützt wurde.
Aufgrund der kurzen Vorlaufphase bis zum Landesjägertag in Lindau ist eine persönliche Vorstellung kaum möglich.
Dennoch bin ich überzeugt, dass es notwendig ist Sie über mich, meine Einstellung zur Jagd und die Gründe meiner Bewerbung zum Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands zu informieren.
 Warum bewerbe ich mich als ehrenamtlicher Präsident des BJV e.V. ?
 Nach vielen Diskussionen und Gesprächen mit befreundeten Jägern stellte ich mir die Frage, ob es nicht dringend notwendig sei für einen komplett neuen Anfang beim Bayerischen Jagdverband sei.
Um einen, übrigens von vielen Mitgliedern der Kreisgruppen des Bayerischen Jagdverbandes, geforderten Neuanfang zu gestalten, ist es meiner Ansicht nach nicht sehr hilfreich, wenn an der Führungsspitze Personen stehen , die von den Geschehnissen der vergangenen Zeit vorbelastet sind.

Selbst aus dem Umfeld unserer Landwirtschaftsministerin ist bekannt, dass ein unpolitischer Jagdpräsident gewünscht sei.                                                                                                     

Ich selber habe vor 30 Jahren den Jagdschein gemacht.

Meine Ehefrau ist selbst aktive Jägerin und ich stamme aus einem Försterhaushalt in dem dem das Thema Jagd immer schon enorm viel Raum eingenommen hat.
Durch meine Tätigkeit als Vorstand bei den Zeidler Stiftungen bin ich intensiv mit den Problemen der Jagd, des Naturschutzes und den Entwicklungen unserer Umwelt befasst.
Es wird Zeit, dass wir den Bayerischen Jagdverband im schwierigen politischen Umfeld wieder fest und unabhängig positionieren und er wieder ein attraktiver und gesuchter Ansprechpartner, sowohl für die Parteien, als auch für die Natur- und Umweltschutzverbände wird.
Ich stehe dafür die Führung des Bayerischen Jagdverbandes weiterhin im Ehrenamt zu belassen. Ein hauptamtlicher Präsident belastet die Kasse nur mit zusätzlichen Abgaben. Ich glaube, diese Kosten können wir für unsere Arbeit bei weitem sinnvoller verwenden.
 
Wie sehe ich die Situation des BJV ?
Ich habe als aktiver Jäger die Entwicklungen im Bayerischen Jagdverband sehr intensiv und größtenteils auch sehr beunruhigt mitverfolgt.
Viele Mitglieder der Kreisgruppen sind mittlerweile äußerst enttäuscht von den Entwicklungen und von den Geschehnissen der letzten Jahre.
Bei einer Reihe von Mitgliedern ist der Eindruck entstanden, dass beim BJV nur gemacht wird was die Führungsspitze will, ohne die Interessen des Waidwerks zu berücksichtigen.
Die dringend notwendige Unterstützung der Kreisgruppen sowie deren Mitglieder und die Probleme der aktiven Jäger werden kaum noch beachtet.
Es wird Zeit für einen geordneten Neuanfang und es ist dringend notwendig, dass die Basis der Jägerschaft wieder erreicht wird und in die Verbandsarbeit eingebunden wird.
Wir müssen uns wieder um die Sorgen und Nöte der einzelnen Jägerinnen und Jäger kümmern und ein offenes Ohr für neue Ideen haben.
Von offenem und ehrlichen Umgang, so wie er uns versprochen wurde sehe ich bis dato nicht viel. Noch immer stehen viele Fragen zum Finanzgebaren des Bayerischen Jagdverbandes im Raum.
Die Mitglieder wollen Transpartenz, sie wollen Fakten sehen, sowie ehrliche Antworten auf drängende Fragen.
Erst wenn Vorkommnisse abgearbeitet sind, wird wieder Vertrauen in die Mannschaft gesetzt werden können.
 Was muss passieren:
Ein Neuanfang kann nur gelingen wenn wir wieder dort anfangen zu arbeiten woher auch unsere Mittel kommen:
Bei den einzelnen Jägerinnen und Jägern !
Wir müssen ihnen wieder zeigen, dass der Bayerische Jagdverband die Nöte und Probleme der Jägerschaft ernst nimmt.
Die Arbeit der Kreisgruppen gehört wieder massiv unterstützt. Die Unterstützung darf sich nicht nur auf das Finanzielle beschränken.
Rat und Tat sind gefragt.
Ergebnisse von Gesprächen, sowohl mit Behördern als auch anderen Interessensgruppen, sind künftig schnell und ohne Beschönigungen den Mitgliedern zu publizieren. 
Die viel gerühmte aber bislang nirgends definierte Transparenz muss realisiert werden!
Zudem gelte es, künftig noch viel enger mit den jungen Jägerinnen und Jägern sowie  dem Jägerinnenforum zusammenzuarbeiten.
Deren Ideen sind viel stärker in die Verbandsarbeit zu integrieren.
Fehler einzugestehen ist keine Schande. Es ist aber schlecht, wenn aus Fehlern nicht gelernt wird.
Die Mitglieder bezahlen mit einem Großteil ihrer Beiträge die anfallenden Kosten für den bayerischen Jagdverband e.V. Deshalb hat auch jedes Mitglied das Recht, über die Verwendung dieser Mittel informiert zu werden!
Es kann nicht angehen, dass die Mitglieder mit ihrem Beitrag eine Organisation unterstützen, bei der sie sich nicht sicher sein können ob diese Mittel auch wirklich satzungskonform verwendet werden.
 Meine Meinung zum Thema Wald, Wild und Jagd:
 Schon immer bin ich der Meinung, dass ein Wald nur mit Wild bestehen kann.
Mit der Jagd verbinde ich nicht nur die Achtung zur Tier- und Pflanzenwelt und somit zu allen Kreaturen der Schöpfung,  sondern vor allem die enge Zusammenarbeit mit den Jagdgenossen.  Nur gemeinsam können die Grundstückseigentümer und die Jäger  die Herausforderungen der Zukunft meistern. Deshalb bin ich auch der festen Überzeugung, dass nur im Miteinander  der Umbau zu einem gesunden Mischwald gelingen wird.
Jeder Beteiligte hat seinen Beitrag dazu zu leisten. Der Jäger muss mit dem Grundeigentümer feststellen wo Problemzonen im Wald vorhanden sind. Und dann ist eine intensive Bejagung vorzunehmen. Im gleichen Atemzug ist aber auch festzulegen, wo es nicht notwendig ist sehr intensiv in den Wildbestand einzugreifen. Es ist zu kurz gesprungen pauschal dem Schalenwild die Schuld am nicht funktionierenden Waldumbau zuzuschreiben. Aber es ist viel einfacher für die beratenden Behörden an der Abschussschraube zu drehen als sich die lokalen Gegebenheiten anzusehen und Lösungen mit allen Beteiligten zu suchen.
Der Grundeigentümer hat auch seinen Beitrag zum Aufwuchs eines Mischwaldes beizutragen. Ohne technische Sicherungsmaßnahmen wird es nicht gehen den Wald uneingeschränkt, wie gefordert, zu einem Mischwald umzubauen. 
Als Jäger haben wir die Verantwortung für die gesamte Natur, in der wir uns bewegen, übernommen. Dies gilt sowohl für die Pflanzen, als auch für die Tiere!
Eine einseitige Zerstörung eines Ökosystems lehne ich ab.
Zu viel wurde immer wieder in der Vergangenheit aufgrund nicht nachvollziehbarer Forschungsergebnisse in das Ökosystem Wald eingegriffen. Unser Wald und unser Wild sind fester Bestandteil dieser Natur.
Grundsatz der Jagd muss immer sein, dafür zu sorgen, dass wir bestes Fleisch von freilebenden Tiere aus heimischen Revieren den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügungen stellen können und wir das Wild entsprechend waidgerecht und tierschutzkonform erlegen. 

Dies gilt für alle Wildarten! 
 

Ich stehe 

für unsere Jagd in Bayern,

für unser Wild in unserem Wald, unseren Bergen, unseren Feldern und unseren Wiesen!

für einen modernen aber an der jagdlichen Tradition ausgerichteten Bayerischen Jagdverband!

 Zu meiner  Person

 Robert Pollner
>      Geboren 1963 in Regensburg, verheiratet
>      Nach Grundschulbesuch, Gymnasium und Wehrdienst Lehre als Bankkaufmann
>      1985 – 1990 Kreissparkasse Mühldorf am Inn
>      1990 – 2010 Bayerischen Landesbank, München
                                 Leiter des Teams Abstimmung und Reklamation Treasury
>      2011 – 2014 Fa.domatec, Mühldorf 
         Leiter des Bereichs Organisation und Personalwesen, Prokurist
>      Vorstand bei der Gerhard und Ellen Zeidler Stiftung
>      Vorstand bei der Zeidler Forschungsstiftung
>      Aufsichtsratsvorsitzender bei der Mühldorfer Nutrition AG
 
Fachlich qualifiziert?
Bezug zu Jagd und Natur
 
>      Aufgewachsen in einem Försterhaushalt
>      Verwalter mehrerer Hektar Stiftungswald
>      Jagdschein 1990, seitdem Mitglied in der BJV Kreisgruppe Mühldorf am Inn, sowie Zweitmitglied seit 2016 in der BJV Kreisgruppe Altötting
>      25 Jahre Mitgeher im Niederwildrevier Flossing im Lkrs. Mühldorf am Inn
>      Mehrjähriger Mitpächter des Niederwildjagdreviers Unterburgkirchen im Lkrs. Altötting
>      Vorstand in der Gerhard und Ellen Zeidler Stiftung – Schwerpunkt Naturschutzprojekte
>      Aktives Mitglied beim Mühldorfer Tontaubenclub
2017 Erhalt der BJV Medaille „Naturerbe“  für außergewöhnlicher Verdienste um die Erhaltung, Förderung bzw.Wiederherstellung der Landschaft und d


Ich wünsche Ihnen stets viel Waidmannsheil,

Robert Pollner

Sie waren noch nie auf der Jagd? Dann kommen sie doch einfach mit!

Die Kreisgruppe bietet Interessierten die Möglichkeit einen Jäger in sein Revier zu begleiten. Dabei werden sie feststellen, wie vielfältig Jagd ist. Jagd ist viel mehr als Beute zu machen. Jägerin oder Jäger zu sein heißt auch, während der Wiesenmahd Kitze zu retten, Streuobstwiesen und Hecken anzulegen und zu pflegen sowie seltene Arten zu schützen. Setzen sie sich mit uns in Verbindung. Per mail an die info@bjv-marktheidenfeld.de oder 0151-75086583

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